Und täglich grüßt das Murmeltier – wiederkehrende Gefühle heilen

Teil 5 der Artikelserie “ frei von….. ist frei für“

Wenn die Seelen-Schallplatte hängt

Immer und immer wieder das gleiche schlechte Gefühl zu haben kann ganz schön belastend sein. Immer wieder an eine unsichtbare Wand laufen und immer wieder den gleichen emotionalen Film  sehen, ist frustrierend, anstrengend und kraftraubend.

Dieses Problem erlebe ich häufig in meiner Praxis. Verbunden mit dem Wunsch: „Das soll aufhören!“ Und ab und an auch die Frage:

„Was kann ich selbst tun, damit es besser wird?“

Um darauf Antwort geben zu können, muss ich ein wenig ausholen und Struktur reinbringen in die Vielschichtigkeit der Gefühlswelten.

 

Erst mal Testen

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Das erste Bild zeigt zwei Zweige; denn wir unterscheiden zwischen den eigenen Gefühlen – also solche Gefühle, die zu einem eigenen Erleben gehören und den Fremdgefühlen – also Gefühle, die zu einer anderen Person gehören. Dieses Phänomen erleben gerade empathische Menschen, die in ihrer Grenzenlosigkeit und Fühlfähigkeit wie Schwämme die Gefühle oder auch Emotionen von Anderen aufnehmen und zum Ausdruck bringen.

Und wir müssen noch differenzieren bei den eigenen Gefühlen, ob das Gefühl zu einem  aktuellen Geschehen gehört – dann ist das ein ganz gesunder Ausdruck und Reaktion. Oder ist das Gefühl ein sekundäres Gefühl, also ein Ersatzgefühl welches entwickelt wurde, weil das primäre Gefühl nicht ausgedrückt und gefühlt werden kann/darf. Beispielsweise darf ein Junge/Mann nicht weinen und wird stattdessen wütend. Eine Behandlung der Wut würde nichts bringen, denn er ist nicht wirklich wütend. Das gilt es, unter die Wut zu schauen und zu entdecken, dass da eigentlich eine Angst steckt. Oder handelt es sich um ein angetriggertes Gefühl, also eine emotionale Wiederholungsschleife auf ein längst vergangenes aber unzureichend verarbeitetes Geschehen. Dieses Geschehen kann seinen Ursprung haben im letzten Jahr, in der Kindheit, im Mutterleib oder auch in früheren Leben.

Handelt es sich um ein fremdes Gefühl, müssen wir ebenfalls differenzieren, wohin dieses Gefühl denn nun wirklich gehört. Ist es ein Gefühl, dass während der Schwangerschaft von der Mutter übernommen wurde. Der Embryo/Fötus ist ja direkt mit der Mutter verbunden – auch mit ihrer emotionalen und energetischen Großwetterlage und übernimmt ungefiltert die Eindrücke. Oder wurde das Gefühl vom Familiensystem und den Ahnen oder aus dem näheren Umfeld übernommen. Und auch Gefühle, die aus dem Kollektiv übernommen wurden, spielen eine Rolle. Und auch Gefühle von anhaftenden Wesen aus der Astralwelt gilt es zu bedenken.

All diese Möglichkeiten, könnten verwirren. Doch wenn man sich eine Struktur macht – wie hier auf dem Bild – dann kann man es austesten. Ob kinesiologisch oder mit der Rute oder Pendel ist da Geschmacksache. Mit ein wenig Übung kann man sich auf flotte und elegante Weise die nötige Information verschaffen, die es braucht um richtige und effektive Lösungsschritte wählen und dann auch machen zu können.

 

Ein Ausflug in die Neurologie

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Bei immer wiederkehrenden Gefühlen spielen auch die neurologischen Bahnen und Informationsverarbeitungsmuster eine Rolle. Wir kennen es alle, dass wir so unsere Verhaltensmuster und Gewohnheiten entwickelt haben und es uns schwer fällt, wenn wir uns etwas abgewöhnen wollen. Neben den bewussten Gewohnheiten gibt es auch innerhalb des Gehirns und seiner Neurologischen Struktur Gewohnheiten. Wir nennen es dann Prägung oder Trigger oder Affekt.

Jede Information, die im Gehirn ankommt wird zunächst gefiltert nach der Kategorie gefährlich oder ungefährlich. Wird eine Situation als gefährlich markiert, löst sie sofort eine Kampf-/Flucht-/Ohnmachtsreaktion aus und das Großhirn wird abgeschaltet, womit eine angemessene, vernünftige Reaktion unmöglich wird. All das geschieht im Stammhirn und dem Limbischen System. Was genau das ist, was als „gefährlich“ erkannt ist – das ist oft lange her und hat eine ziemliche Unschärfe. Der Ursprung einer solchen Reaktion sind alte, unverarbeitete Traumen und stammen aus einer Zeit, in der wir ressourcenarm waren.

Unsere Paula geriet bei dem strengen, scharfen Blick ihres  Chefs in eine Erstarrung. Sie stammelte nur noch komisches Zeugs daher und machte die nächste halbe Stunde ständig unsinnige Fehler. Der Blick ihres Chefs erinnerte sie an ihren Vater, der wenn es so schaute, zwei Minuten später explodierte und schrie. Ihr Chef hingegen war mit diesem Blick einfach nur konzentriert und fokussiert. Paulas Stammhirn deutete den Blick als „Alarm“ und schickte Paula in den Notfallmodus. Nachdem sie dieses Muster bearbeitet hatte, konnte sie über diesen Blick ihres Chefs schmunzeln und wusste ihn besser zu händeln. Das bedeutet weniger Stress für alle Beteiligten.

Wenn wir eine andere emotionale Antwort wünschen, müssen wir die unbewussten Muster unterbrechen und eine neue Antwort „installieren“. Erst dann kann es einen anderen Output geben.

 

Nicht nur das Gehirn erinnert

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Erfahrungen und ihre emotionale Antwort werden nicht nur im Gehirn gespeichert, sondern auch im Körper, wie in der Muskulatur, im Bindegewebe und in der Haut. In den Zellen wird ein Muster gespeichert und dieses Muster sorgt dafür, dass die Zelle immer wieder die gleiche Erfahrung macht, ja sie regelrecht einfordert. Bruce Lipton beschreibt diesen Mechanismus in seinem Buch „Intelligente Zellen“ sehr eindrücklich.

Neben dem Physischen Körper haben wir noch den Lichtkörper mit seinen verschiedenen Schichten. Vor allem im Emotionalkörper gespeicherte Emotionen sorgen dafür, dass wir alte Emotionen immer und immer wieder fühlen – solange, bis diese gespeicherte Emotionswolke transformiert und entlassen wird.

Auch in den Chakren als Bindeglied zwischen Energiekörper und physischen Körper werden Erfahrungen und Energien gespeichert und können (und sollen) transformiert und gelöst werden, um neue freudvollere Erfahrungen zu ermöglichen.

 

Und nun – Was kann man/ich tun ?

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Zunächst die Profis – Jeder Behandler hat seine Lieblingstools und –methoden. Jede Methode hat ihr Spektrum an Wirksamkeit. Bei mir sind es Aufstellungen, NLP, Hypnotherapie, die Zweipunkt-Methode und Heilenergien. Mehr darüber kannst du in der Kategorie Coachingtools nachlesen.

Neben dem, was ein Profi-Behandler tut, ist auch die aktive Mitarbeit des Klienten gefragt. Ganz nach dem Motto: das wahre Seminar findet im Alltag statt. Hier habe ich einige Möglichkeiten für dich aufgelistet.

 

Wege zur Selbsthilfe

Zur Selbstreflexion

eignet sich ein Gefühlstagebuch. Mehrmals täglich notiert man sich kurz, welche Emotion gerade vorliegt und auch, was gerade passiert. Auf diese simple Weise kann man Zyklen erkennen und Muster oder auch Auslöser und sich so selber auf die Schliche kommen.

Begleitend kann man Gedankenhygiene betreiben. Das bedeutet, dass man sich seiner Gedanken und Glaubenssätze bewusst wird und konsequent die destruktiven und einschränkenden Gedanken überprüft und aussortiert. The Work nach Byron Kathie ist eine einfache und effektive Weise, die ich echt empfehlen kann.

Nun steht das Entgiften an.

Emotionale Gifte binden stoffliche Gifte. Lösen wir emotionale Gifte, werden auch die gebundenen stofflichen Gifte frei und wollen nach draußen geleitet werden. Daher ist es sinnvoll und wohltuend, mehrschienig zu fahren und den Synergieeffekt zu nutzen.

Zum körperlichen Entgiften eignen sich Chlorella-Algen, Grüne Smoothies,  Basische Bäder. Sie stellen dem Körper das zur Verfügung, was ihm den Ausschleusetransfer erleichtert oder gar erst ermöglicht.

Ätherische Öle sind ebenfalls hilfreich und zwar auf zweierlei Weise. Auf der einen Seite stimulieren  die Düfte  direkt das Limbische System und damit die emotionale Steuerung. Des weiteren klären sie, in Salben und Ölen vermischt, den Emotionalkörper.

Dann haben wir noch das energetische Entgiften, wofür uns das Räuchern behilflich ist. Zum einen das Räuchern des Körpers und auch das Räuchern des Wohnraumes oder des ganzen Hauses. Auch Salzbäder eignen sich zum energetischen Reinigen, da Salz negative Energie bindet.

Essen für die Seele

Versorgen des Körpers mit Stoffen ist hilfreich, damit der Körper auch ausreichend „gute“ Neurotransmitter also Gefühlsstoffe herstellen kann. Für das Glückshormon Serotonin braucht es z.B. Tryptophan. Wenn ich nun Lebensmittel esse, die reich an Tryptophan sind, erleichtere ich es meinem Körper, Serotonin herzustellen und damit Glücksempfinden zu haben.

Ein energetisches Gleichgewicht

ist eine Voraussetzung für ein seelisches Gleichgewicht. Ein Ungleichgewicht sorgt hingegen dafür, dass ein Bereich einen Stau erlebt und ein anderer Bereich hingegen einen Mangel – Symptome in beiden Bereichen sind die Folge.

Yoga ist eine Möglichkeit, durch bewusste Bewegung, Dehnung und Atmung eine Balance wieder herzustellen. Ebenso wirkt das Heilströmen oder auch Jin Shin Jyutsu genannt balancierend auf das ganze System. Speicherungen und Blockaden im Körper können auf diese  Weise mobilisiert und gelöst werden.

Für sanfte Behandlungen von Traumen

in der Selbsthilfe kann ich zwei Wege empfehlen:

EFT oder auch Klopfakupressur genannt befreit die energetischen Bahnen und löst Emotionen aus dem Emotionalkörper.

The HealingCode ist eine energetische Selbstbehandlungsmethode, die auf die neurologischen Zentren abzielt und die neurologischen Endlosschleifen löst, damit neue Lösungen gefunden werden können.

Beide Methoden schälen wie Zwiebelschalen eine emotionale Schicht nach der anderen ab. Auf sanfte Weise.

Nun gilt es noch, die Schwingung insgesamt zu erhöhen,

damit eine Veränderung auch nachhaltig greift. David R. Hawkins hat in seinem Buch „Die Ebenen des „Bewußtseins“ beschrieben, dass jedes Gefühl in einem bestimmten Schwingungsniveau schwingt. So schwingt die Angst auf einem deutlich niedrigerem Schwingungsniveau als die Freude. Und so macht es Sinn, das Schwingungsniveau anzuheben, wenn ich mehr Freude empfinden möchte.

Eine spirituelle Praxis mit Meditation bietet sich da an. Auch unterstützt durch Kristalle und vielleicht sogar durch Selbstbehandlung mit Heilenergien. Mittlerweile gibt es so viele Formen der Heilenergiebehandlung, die auch für den Selbstgebrauch zu erlernen sind. Ob Reiki oder Goldreiki oder Engelenergien oder oder.

Ich möchte dich echt ermutigen, dich umzuschauen, was in deiner Umgebung angeboten wird. Die Energie ist mittlerweile so hochschwingend, dass es  für Jeden leicht wird, sich selbst zu behandeln. Wer Interesse hat, kann auch mich ansprechen. Denn für alle Heilenergien, die ich anbiete, kann ich dich einweihen und unterweisen.

Das war nun ein kleiner  Ausflug in die Möglichkeiten der Selbstbehandlung, um sein eigenes Gefühlsleben zu steuern. Die einzelnen Themen konnte ich hier nur kurz anreißen.

 

Und nun meine Frage an dich:

Von welchem Thema, von welcher Methode möchtest du mehr erfahren?

Schreib es in den Kommentar und ich werde es aufgreifen!

 

Mit herzlichen Grüßen, Valonia Judith Braun

 

 

2 Comments

  • Hallo Judith, mich hat spontan das „Essen für die Seele“ angesprochen. Was ist Tryptophan und in welchen Lebensmitteln finde ich es?
    Das mit dem Mindmap ist klasse. Ich arbeite auch so, deshalb kommt mir das in Deinem Beitrag sehr entgegen! Alles Gute weiter für Dich! Christiane

    • WP Admin

      Reply Reply 28. Mai 2016

      Vielen Dank Christiane, ja die Mindmaps helfen ungemein beim Denken und Strukturieren von Informationspuzzelsteinchen 🙂 und verschaffen dem Leser einen visuellen Überblick.
      Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, also ein Eiweisstoff, den der Körper nicht selbst produzieren kann und daher mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Besonders reich ist Tryptophan in Getreideprodukten, Fleisch, Käse, Hülsenfrüchten und Nüssen vorhanden. Meine Favoriten sind Cashew-Nüsse und Amaranth; am besten als Rohkost. Liebe Grüße, Valonia Judith

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