Liebster Award

Ich wurde von der lieben Jennifer Weidmann mit ihrem Blog https://seelenrauschen.wordpress.com  für den Liebster Award nominiert.

Vielen herzlichen Dank dafür!

Jennifer hat sich wundervolle Fragen für mich überlegt – und da stehe ich gerne Rede und Antwort:

1. Warum bloggst du?

Bloggen gibt mir die Möglichkeit, all das zu sagen und zu zeigen, was in mir steckt und was ich den Menschen geben kann. Es hilft mir ebenso, mein Wissen welches ich mit der Zeit aus verschiedenen Disziplinen und Fachrichtungen angesammelt habe, neu zu sichten und zu sortieren, damit es ein gemeinsames Größeres wird. Wie Puzzelstücke fügt sich so das eine zum anderen.

Den Lesern bietet mein Blog die Möglichkeit, sich selbst und seine Themen in den Beiträgen und Geschichten wiederzuerkennen und von den beschriebenen Lösungswegen eigene Lösungen zu finden.

Und ja, es ist natürlich auch Marketing. Bloggen ist eine Möglichkeit, kostenlos Besucher auf meine Website zu holen. Sie können sich von meiner Arbeit kostenlose Proben holen. Und vielleicht wird dann mehr daraus.

 

2. Was ist das Verrückteste, was du jemals gemacht hast?

Meine erste Antwort ist: eine Fahrradtour durch die Provence mit einer Freundin. Mit Zelt, Schlafsack und Campingkocher im Gepäck, den Komfort und die Sicherheit der gemauerten vier Wände hinter sich lassend. Jeden Meter durch eigene Kraft bewerkstelligen und immer ganz nah an der Natur, Wind und Wetter ausgesetzt. Es waren sehr anstrengende und sehr befreiende 3 Wochen ohne festen Wohnsitz.

Meine zweite Antwort ist, sich auf die Heilpraktikerausbildung und den darauffolgenden Entwicklungsweg eingelassen zu haben. Den ursprünglichen Beruf gekündigt haben. Ein Abenteuer, das seit über 20 Jahren läuft.

 

3. Welchen Ort auf der Erde möchtest du unbedingt besuchen und warum?

Es gibt mehrere Orte auf meiner Löffelliste. Aufsteigend nach Wichtigkeit und auch Erreichbarkeit sind da die Kathedrale von Chartres, Stonehenge und Glastonbury, die Pyramiden von Gizeh, See Genezareth,  Machu Picchu und den Titicacasee in Peru. Das sind Orte, zu denen ich eine energetische Verbindung spüre. An manchen Orten habe ich sicher schon mal gelebt, wie in Ägypten und Israel und in Avalon. Über Peru habe ich so manches schon gelesen und es hat mich so sehr berührt, dass es mich dort hinzieht. Ob es wahr werden wird, dass ich physisch dort hinreisen werde, ist alles ungewiss. Ab und an unternehme ich in der Zwischenzeit mentale Reisen dort hin.

 

4. Wie sieht dein absolut perfekter Tag im Leben aus?

Morgens gegen 8.00 Uhr werde ich von den Sonnenstrahlen geweckt. Einen großen Becher Kaffee bringt mich erst mal wieder hier in diese Dimension. Es gibt eine ausgiebige Spiel- und Kuschelrunde mit meinen Stubentigern. Eine Meditation mit meinen Kristallen öffnet und klärt meinen Geist.  Dann schreibe ich zwei Stunden an meinem neuen Buch. Zeit für Frühstück und Dusche. Nachmittags ein Coaching mit einer Klientin, das uns beide zum im Herzen berührt und bereichert. Abends treffe ich mich mit einer guten Freundin beim Italiener und ratschen eine Runde.

 

5. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen und warum?

Wunsch 1: Ich lebe an einem See. Wenn ich vom Schreibtisch aus aus dem Fenster schaue, schweift mein Blick über weites Wasser. Weil ich dann tief atmen kann und mich mit allem verbunden und inspiriert fühle.

Wunsch 2: Ich möchte so 5 Bücher geschrieben haben. Weil ich das Wissen, das ich so angesammelt habe und die gewonnenen Erkenntnisse zusammentragen möchte und den Menschen weitergeben möchte.

Wunsch 3: Dass die Menschen achtsamer und bewusster werden. Weil es manchmal schwer auszuhalten ist, wie ignorant und oberflächlich die Menschen sind. Na ja, vielleicht muss ich auch nur lernen, mir ein dickeres Fell zuzulegen.

 

6. Welches ist dein Lieblingszitat und warum?

Es ist ein Gedicht von Charlie Chaplin: Als ich mich selbst zu lieben begann.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man “Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man “Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man “Reife”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich “Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man “Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute “Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, das ist das Leben!

Dieses Gedicht umschreibt auf sehr sensitive Art den Erkenntnisprozess, den eine jede Seele durchwandert.

 

7. Was ist dein Dienst am Menschen?

In meiner Arbeit führe ich meine Klienten zu ihren Schmerzpunkten und tiefen Verwundungen. Diese wirken als Blockaden und Verhinderer. Sind diese gelöst, können meine Klienten ihre Seelenmission leben und als Lichtarbeiter und Heiler kraftvoll wirken. Denn gerade die Lichtarbeiter und Heiler haben im Laufe ihrer vielen Inkarnationen einiges an Traumen angesammelt. Das bewirkt, dass sie zwar Gas geben wollen aber irgendwas hält sie zurück. Sie fühlen sich gehemmt, betreiben eifrig Selbstsabotage, sind von Selbstzweifel geplagt und so weiter. Sie tun alles, um ja ihr Licht nicht zu zeigen und gleichzeitig leiden sie darunter, nicht gesehen zu werden. Ich helfe ihnen, aus diesem Dilemma auszusteigen und freud- und kraftvoll ihre Mission zu erfüllen. Die kräftigste Ressource, die ich dabei aktivieren kann, ist das Mitgefühl mit sich selbst.

 

8. Dein Geheimtipp, um es sich so richtig gut gehen zu lassen?

Ich spüre immer nach, was ich jetzt brauche und was jetzt gerade dran ist, zu tun. Da haben es die vielgepriesenen To-Do-Listen bei mir echt schwer. Sie existieren zwar, doch werden sie dann auch oft über den Haufen geworfen, weil das Herz einen anderen Rhythmus hat als der Kopf. So bleibe ich immer (meist) bei mir und lasse mich von der schnelllebigen Umwelt nicht aus der Balance bringen.

 

9. Was sind deine stärksten, schönsten Charaktereigenschaften?

Ich bin eine Hardcore-Tussi. Das bedeutet, dass ich durch Krisen hindurchgehe, ja manchmal auch hindurch robbe und mich dabei auch nicht schone und nie aufgebe. Wenn ich bemerke, dass sich da ein Schattenthema zeigt, dann tauche ich hinein und schaue es mir an, um es aufzulösen. Nicht immer ist es nett, was sich da zeigt. Meistens ja erschreckend und schmerzhaft – deshalb liegt es ja auch im Schatten. Aber es lohnt sich. Und daraus erwächst dann auch eine seelische Kraft, Klarheit und Reife.

 

10. Was sind deine liebenswerten, chaotischen, nervigen Eigenschaften?

Hmmm, ja ich bin schlicht unordentlich. Das ist echt eine Macke. Es ist mir ja schon peinlich, und da rettet mich dann nur Milde und Nachsicht – von anderen und auch ich mir selbst gegenüber.

 

11. Welches Lebensziel möchtest du noch erreichen?

Hoho, das wäre die Kombi von „perfekter Tag“ und „Wunsch 1“: Morgenkaffee auf der großen Terrasse mit Seeblick und Tomatenpflanzen für frischen Salat an der Hauswand usw.

 

 

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Der Liebster Award dient dazu, kleine Blogs bekannter zu machen.

 

Er wird wie ein Staffelstab von Blog zu Blog weitergereicht.

Um mitzumachen, gelten sechs einfache Regeln/Schritte:

 

  1. Erwähne und verlinke den nominierenden Blogger
  2. Integriere das Liebster Award – Logo
  3. beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat
  4. nominiere deinerseits Blogs, die weniger als 300 Follower haben
  5. stelle diesen Personen 11 neue Fragen
  6. Informiere die neuen nominierten Blogs + erwähne und verlinke sie in deinem Artikel

 

Ich nominiere für den Liebster Award

Angelika Uliczka von http://missflowtravel.com/ und ihrem sanften, kreativen Blog über Flow, Reisen und Seelenträumen

Silvia Röttges von http://jutini72.blogspot.de/ mit ihrem inspirativen und informativen Buchblog

Karin Schwind und Coquelicot von http://eselweisheit.de/ mit ihrem charmanten Blog über die Kunst des Schreibens und des Lebens

 

Meine 11 Fragen:

  1. Was hat dein Blog mit dir zu tun?
  2. Was ist dir beim Bloggen am wichtigsten?
  3. Woran merkst du, das dein Blogartikel so richtig gut gelungen ist – unabhängig von Kommentaren, Likes und Teilungsrate?
  4. Wie gehst du mit Niederlagen um?
  5. Was ist dein Lieblingsfilm/-serie? Und warum?
  6. Was war deine längste/ ungewöhnlichste Reise?
  7. Was bringt dich in Rage?
  8. Was möchtest du im Alter von 95 über dein heutiges Ich sagen?
  9. Was war für dich ein besonderer Glücksmoment/ besondere Herausforderung im Leben?
  10. Wenn du etwas auf dieser Welt verändern könntest, was wäre das und warum?
  11. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

 

Es war mir eine Freude und Ehre,  Teil dieses Liebster Awards zu sein und die Fragen zu beantworten und auch zu stellen.

Von Herzen, Valonia Judith Braun

 

Hat dir der Beitrag gefallen, dann schreib mir gerne einen Kommentar!

 

2 Comments

  • Silvia Röttges

    Reply Reply 23. August 2016

    Wow…….Dankeeeee <3 ein toller Beitrag im Rahmen dieser Aktion. Toll geschrieben und super Informativ
    Danke für diesen Artikel und auch für die Nominierung <3
    lg der Lesejunkie Silvia

    • WP Admin

      Reply Reply 24. August 2016

      Oh vielen Dank, liebe Silvia. Ich fand es sehr spannend, diese Fragen zu beantworten. Für deine Fragen und deren Antworten wünsche ich dir ebenso viel Freude! LG Valonia Judith

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