Drei Glaubenssätze, die dir das Leben als Lichtarbeiter echt schwer machen

Teil 1 der Artikelreihe  „ Frei von ….. ist frei für!“

Alle Welt redet davon, Glaubenssätze zu lösen. Wozu? Alle Glaubenssätze? Warum hab ich dann überhaupt welche? Und wie sind sie entstanden? Woran merke ich, dass ein Glaubenssatz am Wirken ist und wie kann ich ihn entmachten?

Du siehst, es tauchen jede Menge Fragen auf, wenn Glaubenssätze zur Sprachen kommen.

Lass uns heute ein paar Antworten finden.

 

Immer im Mangel sein….

Paula arbeitet seit ein paar Jahren nebenberuflich als Lichtarbeiterin. Sie traut sich noch nicht, sich ganz selbstständig zu machen, weil sie unsicher ist, ob sie wirklich davon leben kann. Und sie zögert, ihr Honorar ihren Fähigkeiten gemäß anzupassen. Ihre Unsicherheit wird ihr auch von ihrem Umfeld gespiegelt und bestätigt. Nach einigem Forschen und Graben haben wir einen Glaubenssatz in ihr gefunden:

„Als Lichtarbeiter kann ich kein gutes Geld verdienen!“.

Der Satz ist in ihr entstanden aus ihrer aktuellen Erfahrung und auch aus ihrer Erfahrung aus alten Zeiten (früheren Inkarnationen). Sie wirkte in einer Heilergilde und auch in einem Orden, in dem sie ein Armutsgelübde abgelegt hatte. Sie wurde so sehr auf Bescheidenheit und Zurückhaltung trainiert, dass ihr das NEHMEN regelrecht unmöglich war. Nachdem ihr die Zusammenhänge bewusst wurden, die Gelübde gelöst wurden, konnte sie ein anderes Verhältniss zu ihrem Lohn entwickeln und neue Erfahrungen zulassen und ihr bisheriger Glaubenssatz konnte sich wandeln.

Nie gut genug sein….

Lioba, eine Freundin von Paula, machte eine Ausbildung nach der Anderen. Sie sammelte Zertifikate. Ihr Bücheregal wuchs und wuchs. Doch wenn es darum ging, einen Klienten wirklich zu behandeln, tauchte sie ab, wurde plötzlich krank oder verhaspelte sich derart, dass der Klient enttäuscht von Dannen zog. Lioba glaubte, dass ihre Gaben nicht gut genug seien. Um das zu kompensieren, lernte sie mehr und verzögerte oder versagte dann wirklich. Was war passiert? Also ursprünglich? Auch Lioba ist eine alte Heilerin. In einer ihrer Inkarnationen herrschte eine große Seuche. Ihr gelang es nicht, die ihr anvertrauten Menschen zu retten. Sie hat es als ein persönliches Versagen verbucht. Nachdem sie in einer (sehr emotionalen) Sitzung den großen Zusammenhang aufgedröselt und mit dem Herzen und dem heutigen Wissen über Seuchen geschaut haben, wuchs Lioba über sich hinaus. Sie wurde gleichzeitig stark und demütig. Sie weiß heute um ihre Kräfte und Fähigkeiten als auch um ihre Grenzen. Der Glaube, nicht gut genug zu sein, bekam so einen ganz neuen Rahmen.

Sich zeigen bedeuted Sterben ….

Und dann haben wir noch Helga. Auch sie arbeitet als Heilerin. Und sie ist gut, echt gut. Nur keiner kennt sie. Man findet sie nicht. Mal höchstens unter Hörensagen wird ihre Telefonnummer weitergegeben. Helga traut sich nicht raus. Mit ihren Fähigkeiten auf den Marktplatz zu stellen und zu sagen: „hey, hier bin ich und ich tue dies und das!“. Allein der Gedanke daran ist für sie wie Sterben. Und das kommt nicht von ungefähr. Sie erlebte mehrere Male, dass sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde und am Schandpfahl stand und von der Meute verhöhnt, bespuckt und mit Steinen beworfen wurde. Diese Erleben sind ihr in die DNA gebrannt und sie hat den Glaubenssatz entwickelt:

„Immer wenn ich mich in meiner wahren Größe zeige, werde ich verraten und vernichtet!“

Einen solchen Glaubenssatz aufzulösen bedarf es schon etwas mehr an Traumaauflösung und Transformation als lediglich Positivem Denken und Affirmationen. Aber nachdem die Traumen gelöst und die Energiefelder gereinigt wurden, konnte sie die Neuen positiven Affirmationen sagen ohne dass sie im energetischen Testen ihr System schwächten. Das passiert nämlich, wenn man sich mit Affirmationen ausrichten will, die (noch) nicht für das System stimmig sind.

Glaubenssätze fallen nicht vom Himmel

An den drei Beispielen kannst du sehen, dass die Glaubenssätze mal nicht einfach so vom Himmel fallen. Dahinter stehen immer Erlebnisse. Diese Erlebnisse wurden irgendwie (meist schlecht als recht) verarbeitet und abgespeichert. Die Glaubenssätze sind der Extrakt aus den Erlebnissen und mit der Absicht verknüpft, uns vor ähnlichen Erlebnissen zu bewahren und zu schützen.

Der Haken ist: keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Und die Nebenwirkung der Glaubenssätzen ist eben, dass sie uns einschränken. Und an den Einschränkungen leidet dann Paula, Lioba, Helga und ….

Die Diamanten freilegen und polieren

Das bedeuted für Paula und ihre Freundinnen, dass sie ihre Glaubensätze hinterfragen und prüfen dürfen und sollen. Sie haben sich ein Upgrade verdient. Denn dann werden aus den belastenden Erfahrungen Diamanten der Seele. Es ist an der Zeit das „Mittelalter“ mit all seinen schweren Energien hinter sich zu lassen. Ich habe dabei immer ein Bild vom Ablegen schwerer, verschmutzter Kleidung vor mir. Und unter dem schweren Tuch kommt dann leichtes Linnen zum Vorschein. Diese luftigen Kleider entsprechen vielmehr der Energie der Neuen Zeit <3

Über typische Kennzeichen von Glaubenssätzen schreibe ich in einem der nächsten Artikel 😉

 

Hat dir der Artikel gefallen? Oder berührt er dich irgendwie? Dann schreib einen Kommentar hier unten rein!

Liebe Grüße, Valonia Judith Braun

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